Aktuelles
Reaktion auf türkische Offensive
Trump kündigt Sanktionen gegen Türkei an
Der US-Präsident hat in Folge der türkischen Militäroffensive in Syrien Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt. Donald Trump begründet sein Vorgehen mit "destabilisierenden Handlungen der Türkei in Nordost-Syrien".
THEMEN
Trump kündigt Sanktionen gegen Türkei an.
Nach dem türkischen Einmarsch in Nordyyrien hat US-Präsident Donald Trump Strafzölle von 50 Prozent auf Stahlimporte aus der Türkei angekündigt. Zudem werde die US-Regierung "umgehend" Verhandlungen über ein Handelsabkommen abbrechen, hieß es in einer Mitteilung. Das US-Finanzministerium setzte Verteidigungsminister Akar, Innenminister Soylu und Energieminister Dönmez auf eine schwarze Liste. Zuvor hatten die USA die Türkei mehrfach zum Abbruch der Militäroffensive aufgefordert. Trump hatte allerdings mit dem Abzug von US-Truppen aus der Region den Weg dafür erst frei gemacht..
Ecuadors Präsident Moreno nimmt umstrittenes Gesetz zurück.
Nach tagelangen, teils gewaltsamen Protesten hat Ecuadors Präsident Lenin Moreno ein Gesetz zur Kürzung von Treibstoffsubventionen offiziell zurückgenommen. Darauf hatte er sich zuvor mit Vertretern der Demonstranten geeinigt. Die Regierung hob zudem den nationalen Ausnahmezustand auf. Durch das Kürzen der Subventionen hatte die Regierung das Haushaltsdefizit verringern wollen. Dazu hatte sich Moreno gegenüber dem Internationalen Währungsfonds IWF verpflichtet. Jetzt sollen neue Maßnahmen ausgearbeitet werden, die dem Staat Geld einsparen, ohne die ärmeren Bevölkerungsschichten zu belasten.
Polizei geht von 43 rechtsextremistischen Gefährdern in Deutschland aus.
Der Rechtsextremismus wird nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden zunehmend zu einer Gefahr für die Demokratie in Deutschland. Die Polizei stufe aktuell 43 Rechtsextremisten als Gefährder ein, denen ein Anschlag zuzutrauen ist, erklärte das Bundeskriminalamt knapp eine Woche nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle mit zwei Toten. Die Lage sei ernst, warnte BKA-Chef Holger Münch. Neben Ausländern und Juden gerieten zunehmend auch Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens ins Visier der Rechtsextremisten.
Zahl der Toten in Japan steigt nach Taifun auf über 60.
Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Taifun in Japan ist auf 66 gestiegen. Das berichtet der japanische Fernsehsender NHK. Weitere 15 Menschen werden demnach weiter vermisst. Der außergewöhnlich starke Wirbelsturm "Hagibis" war am Wochenende über weite Teile des Landes hinweggefegt und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten Wohngebiete. In der mit am schwersten betroffenen Provinz Nagano und anderen Regionen des Landes gingen vielerorts Erdrutsche und Schlammlawinen nieder. Hunderte von Häuser wurden zum Teil vollkommen zerstört.
Italien lässt 176 Flüchtlinge von Ocean Viking an Land.
Italien hat der Hilfsorganisation SOS Méditerranée erlaubt, die 176 Flüchtlingen an Bord des Rettungsschiffs "Ocean Viking" an Land zu bringen. Das teilte die Organisation auf Twitter mit. Als Anlaufhafen sei dem Schiff Taranto in Süditalien zugewiesen worden. Die Organisation sei "erleichtert, dass die 176 Überlebenden ohne unnötige Verzögerung in Sicherheit gelangen werden". Das zivile Rettungsschiff hatte die Migranten am Wochenende auf dem Mittelmeer vor der Küste Libyens gerettet und danach auf eine Möglichkeit gewartet, die Menschen in Europa an Land zu bringen.