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Verteidigung
Die NATO und der Krieg der Sterne
"Es ist wichtig, dass wir auch im Weltraum wachsam sind", verkündete NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bereits im Juni. Nun soll das All ganz offiziell zu einem eigenständigen Operationsgebiet werden.
THEMEN
Schwedens Justiz lässt Vergewaltigungsvorwurf gegen Assange fallen
Die Voruntersuchungen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange in Schweden wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung werden beendet. Das teilte die stellvertretende Direktorin der schwedischen Strafverfolgung, Eva-Marie Persson, mit. Assange sitzt derzeit in Großbritannien in Haft. Der 48-jährige Australier hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Iranische Medien berichten von neun Toten bei Unruhen.
Bei den Protesten im Iran gegen höhere Benzinpreise sind nach Berichten der staatlich kontrollierten Medien seit Freitag neun Menschen ums Leben gekommen. Es handele sich um vier Demonstranten, drei Mitglieder der Revolutionsgarden und zwei Polizisten. Etwa 1000 Menschen seien festgenommen worden. Berichte in sozialen Medien, dass die Zahl der Opfer und Festgenommenen wesentlich höher liege, lassen sich nicht überprüfen, weil das Internet im Iran weiter abgeschaltet ist. Die Revolutionsgarden, eine dem System loyale Elitetruppe, drohten Anführern der Proteste inzwischen mit der Todesstrafe.
24 Soldaten bei Terroranschlag in Mali getötet.
Bei einem neuen Terroranschlag in Mali sind nach Armeeangaben 24 Soldaten und 17 Angreifer getötet worden. Der Überfall wurde am Montag in der Region Gao an der Grenze zum Niger auf eine gemeinsame Grenzpatrouille verübt. 29 Soldaten seien verletzt worden. Zu der Attacke bekannte sich bisher niemand. Im westafrikanischen Mali operieren trotz der Präsenz internationaler Truppen mehrere islamistische Milizen. Erst Anfang November starben 53 Soldaten und ein Zivilist bei einem Anschlag. Zu dieser Tat hatte sich ein Ableger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannt.
Merkel ruft zu mehr Investitionen in Afrika auf.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die deutschen Unternehmen zu mehr Investitionen in Afrika ermuntert. Dort müsse der Übergang zu einem "sich selbsttragenden Aufschwung" geschafft werden, betonte Merkel zum Auftakt einer Investorenkonferenz in Berlin mit den Staaten der Initiative "Compact with Africa". Dieser gehören mittlerweile zwölf Länder an - darunter Ägypten, Senegal, Togo, Ruanda und Äthiopien. Sie haben sich zu mehr Transparenz und Reformen verpflichtet. Am Nachmittag wird Merkel die Staats- und Regierungschefs dieser Länder im Kanzleramt empfangen.
Taliban lassen zwei westliche Geiseln frei.
In Afghanistan haben die Taliban zwei westliche Geiseln im Rahmen eines Gefangenenaustausches freigelassen und nähren damit Hoffnungen auf Friedensgespräche mit der Regierung in Kabul. Der Amerikaner Kevin King und der Australier Timothy Weeks waren 2016 vor der Amerikanischen Universität in der Hauptstadt entführt worden, wo sie als Professoren arbeiteten. Einzelheiten wurden nicht bekannt. Stunden zuvor waren drei Kommandeure der Islamisten aus der Haft entlassen worden. Bislang weigern sich die Taliban, direkte Verhandlungen mit der afghanischen Regierung aufzunehmen.