Deutschland
Ermittlungen
Mordfall Lübcke: Generalbundesanwalt vermutet rechtsextremistisches Motiv
Der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke hatte bereits 1993 einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim verübt. Ist er Teil eines rechtsextremistischen Netzwerks? Nun hat die Generalbundesanwaltschaft den Fall übernommen.
THEMEN
Ex-Präsident Mursi ist tot.
Ägyptens früherer Präsident Mohammed Mursi ist während einer Anhörung vor Gericht zusammengebrochen und kurz darauf gestorben, wie das Staatsfernsehen meldete. Der islamistische Politiker hatte 2012 sein Amt als erster demokratisch gewählter Staatschef Ägyptens angetreten. Schon kurze Zeit späger gab es Massenproteste, im Juli 2013 wurde er vom Militär gestürzt. Seine Muslimbruderschaft wurde verboten und als Terrororganisation eingestuft. Mursi selbst wurde in mehreren Gerichtsverfahren zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Viele Opfer bei Selbstmordanschlägen in Nigeria.
Bei drei Selbstmord-Attentaten im Nordosten Nigerias sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Mehr als 40 weitere Menschen wurden verletzt, als sich die Attentäter während der öffentlichen Übertragung eines Fußball-Spiels in die Luft sprengten, wie Rettungskräfte mitteilten. Die Anschläge ereigneten sich in Konduga, knapp 40 Kilometer von Maiduguri, der Haupstadt des Bundesstaates Borno, entfernt. Als Urheber wird die islamistische Terrorgruppe "Boko Haram" vermutet, die in der Region immer wieder Anschläge verübt.
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen in Fall Lübcke.
Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall des vor zwei Wochen erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke übernommen. Man gehe von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Es gebe aber keine Anhaltspunkte dafür, dass der Tatverdächtige in eine rechtsterroristische Vereinigung eingebunden sein könnte, sagte Behördensprecher Markus Schmitt. Am Wochenende war ein 45-jähriger Verdächtiger festgenommen worden. Schon zu Lebzeiten hatte Lübcke Morddrohungen erhalten. Als Spitzenbeamter war er unter anderem für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig.
Guatemala entscheidet in Stichwahl über Präsidentschaft.
Das Rennen um das Präsidentenamt in Guatemala wird in einer Stichwahl entschieden. Bei der Abstimmung am Sonntag erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, wie das Wahlgericht mitteilte. Die meisten Stimmen erhielt mit gut 25 Prozent Sandra Torres von der sozialdemokratischen Partei UNE, gegen die ein Verfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung läuft. An zweiter Stelle folgte mit 14 Prozent Alejandro Giammattei. Der Arzt saß wegen außergerichtlicher Tötungen als Chef der Gefängnisverwaltung in Haftund steht der extremen Rechten nahe.
DFB-Frauen als Gruppenerste im WM-Achtelfinale.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat als Gruppensieger das WM-Achtelfinale erreicht. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gewann zum Vorrundenabschluss in Montpellier souverän mit 4 zu 0 gegen Südafrika und holte damit den dritten Sieg im dritten Spiel.
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