Welt
Geheimdienste
Heimkehrende Spione führen "kein Glamour-Leben"
Die CIA soll vor zwei Jahren wertvolle Agenten aus Moskau abgezogen haben. Doch wie ist das Leben danach? Donald Trumps Ex-Berater und Spionagekenner Chris Costa erzählt von wenig Glanz, Höhen - und vielen Tiefen.
Russland: Die Kreml-Partei wackelt
Bei Regionalwahlen in Russland zeigte sich erneut die sinkende Zustimmung für die Kreml-Partei. Von der "smarten Stimmabgabe", die Oppositionsführer Alexej Nawalny empfohlen hatte, profitieren vor allem Kommunisten.
Russland und Ukraine
Russisch-ukrainischer Gefangenenaustausch als Meilenstein
Nach langen Verhandlungen haben Russland und die Ukraine im großen Still Gefangene ausgetauscht. Der Prominenteste ist der ukrainische Filmregisseur Oleh Senzow. Und doch hat wohl Russland den Austausch "gewonnen".
Fremdenfeindlichkeit
Gewalt gegen Migranten in Russland
Eine tadschikische Migrantin wird in einem Supermarkt brutal verprügelt. Statt die Täterin zur Rechenschaft zu ziehen, soll die Tadschikin abgeschoben werden. In Russland leider kein Einzelfall.
Russland
Ein Moskauer Park als Spiegel der Sowjet-Nostalgie
Am Rande von Moskau stand lange ein gigantisches "Sowjet-Wunderland": die Ausstellung WDNCh. Nun belebt der russische Staat das Gelände wieder und mit ihm die Sehnsucht nach der UdSSR.
Erinnerungskultur
Ist allein ein Berliner Denkmal für Polens NS-Opfer zu wenig?
Es ist eine schwierige Diskussion: Wie gedenkt man der Opfer des deutschen Vernichtungskrieges im Zweiten Weltkrieg? Ein Interview mit Osteuropahistoriker Martin Aust.
Bulgarien
Befreiung oder Besatzung? Ein Skandal in Sofia
Eine Ausstellung aus historischem Anlass sorgt für Spannungen zwischen Bulgarien und Russland. Die Geschehnisse vor 75 Jahren und die darauffolgenden 45 Jahre sind in Bulgarien noch immer nicht richtig verarbeitet.
Kommentare
Russland und Ukraine
Kommentar: Teurer Gefangenenaustausch für die Ukraine
Scheinbar zeigt der Kreml Kompromissbereitschaft. Tatsächlich entledigt sich Moskau einer Reihe von Problemen. Kiew zahlt einen zu hohen Preis für die Freilassung der Gefangenen, meint Bernd Johann.