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COVID-19
Corona sorgt für neue Obergrenzen bei Privatfeiern
Bund und Länder verschärfen angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ihre Auflagen. Verweigerern droht ein Bußgeld. Das oberste Ziel der Regierung: einen neuen Lockdown in Deutschland zu verhindern.
THEMEN
Biden veröffentlicht Steuererklärung für 2019.
Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat seine jüngste Steuererklärung veröffentlicht. Er will damit kurz vor dem ersten TV-Duell mit Donald Trump den Druck auf den Amtsinhaber erhöhen. Laut der auf Bidens Website veröffentlichten Dokumente zahlten er und seine Frau Jill im vergangenen Jahr knapp 300.000 Dollar an Bundessteuern. Biden forderte Trump auf, seine Steuererklärung ebenfalls zu veröffentlichen. Bidens Zahlungen stehen in starkem Kontrast zu denen Trumps, der laut der "New York Times" 2016 und 2017 nur jeweils 750 Dollar an die Bundessteuerbehörde IRS zahlte.
UN fordern Waffenruhe in Berg-Karabach.
Der UN-Sicherheitsrat verlangt die sofortige Einstellung der Gefechte zwischen Armenien und Aserbaidschan in der von beiden Seiten beanspruchten Region Berg-Karabach im Südkaukasus. Die 15 Mitglieder des Gremiums unterstützen in einer Erklärung die Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres nach einer Waffenruhe, Deeskalation der Spannungen und sofortiger Wiederaufnahme von Verhandlungen. Der Konflikt in Berg-Karabach ist seit Sonntag nach ungewöhnlich heftigen Kämpfen zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan eskaliert.
Sanktionen gegen Lukaschenko verhängt.
Großbritannien und Kanada haben wegen Menschenrechtsverletzungen Sanktionen gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko und mehrere weitere Personen verhängt. Für sie gelte ein Einreiseverbot, zudem werde das Vermögen der Betroffenen eingefroren, teilte der britische Außenminister Dominic Raab mit. EU-Sanktionen im Zusammenhang mit der mutmaßlich gefälschten Präsidentschaftswahl vom 9. August scheitern bislang am Widerstand Zyperns. Zahlreiche Staaten erkennen die Wiederwahl Lukaschenkos nicht an. Seit dem Wahltag gibt es täglich Proteste gegen den autoritären Langzeitmachthaber.
Unterhaus in London billigt Binnenmarktgesetz.
Das britische Unterhaus hat ungeachtet aller Warnungen der Europäischen Union dem umstrittenen Binnenmarktgesetz von Premierminister Boris Johnson zugestimmt, das in Teilen gegen den Brexit-Vertrag mit der EU verstößt. Die Abgeordneten stimmten mit 340 zu 256 Stimmen für die Vorlage, die nun in das Oberhaus geht, in dem Johnsons Regierung keine Mehrheit hat. Das Gesetz soll der Regierung in London die Möglichkeit geben, die im Brexit-Vertrag festgeschriebene Regelung auszuhebeln, nach der in Nordirland auch künftig EU-Zoll-Regeln gelten sollen. Die EU droht mit juristischen Schritten.
Disney-Konzern kündigt 28.000 Mitarbeitern.
Die Corona-Pandemie hat den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney mit voller Wucht getroffen. Allein von April bis Juni verbuchte der Konzern einen Verlust von 4,7 Milliarden Dollar. Jetzt folgt für viele Beschäftigte das Aus. Weil das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts, Fanartikeln und Kreuzfahrten noch immer stark unter der Pandemie leide, müsse der Konzern in den USA rund 28.000 Mitarbeiter entlassen, teilte das Entertainment-Imperium mit. Disneyland in Kalifornien ist nach wie vor geschlossen, andere Standorte durften mit eingeschränkter Geschäftstätigkeit wieder öffnen.